Du hast die Drucke. Du hast die Rahmen. Wie du sie an der Wand anordnest, ist genauso wichtig wie das, was du aufhängst – dieselben drei Drucke können je nach Methode wirr oder durchdacht wirken. Sieben Methoden, vom dichten Salon-Stil bis zum einzelnen Statement-Stück.
1. Salon-Hängung

Ein dichter, eklektischer Mix aus Größen und Rahmen – ohne feste Regeln für Ausrichtung oder Abstand. Am besten für: 5-8 Drucke, große Wohn- oder Esszimmerwände. Grundregel: halte eine lockere Mittellinie bei 145cm ab Boden, damit die Gruppe verankert wirkt und nicht schwebt.
2. Rasterhängung

Ein strenges, gleichmäßig verteiltes Raster identischer Rahmen – architektonisch und präzise, wie eine einzige Installation. Am besten für: die Serie eines Künstlers, über einer Kommode oder einem Schreibtisch. Grundregel: überall der gleiche Abstand, typischerweise 5cm – benutze eine Wasserwaage.
3. Reihenhängung

Eine einzelne horizontale Linie auf Mittelhöhe ausgerichtet – klar und von links nach rechts leicht zu lesen. Am besten für: Flure und Gänge, 3-5 Drucke. Grundregel: richte die horizontale Mitte jedes Drucks aus, nicht die Ober- oder Unterkante.
4. Kantenhängung

Wie die Reihenhängung, aber an einer Kante statt der Mitte ausgerichtet – dynamischer, gut für unterschiedliche Höhen. Am besten für: grafische Drucke mit starker Wirkung, 3-6 Stück. Grundregel: entscheide dich für Ober- oder Unterkante und bleib dabei – oben ist der Standard.
5. Symmetrische Hängung

Drucke, gespiegelt entlang einer Achse, flankieren einen Spiegel, ein Fenster oder ein Kopfteil. Formell, ruhig, sofort durchdacht. Am besten für: über Betten, Kaminen, Konsolentischen. Grundregel: Symmetrie ist alles oder nichts – spiegeln sich die Seiten nicht exakt, wirkt es wie ein Fehler.
6. Treppenhängung

Drucke steigen diagonal entlang einer Treppe auf, dem Handlauf folgend. Dramatisch und eine der kniffligsten Methoden. Am besten für: Treppenhäuser mit mindestens 2m Wandhöhe, 4-8 Drucke. Grundregel: folge dem Winkel des Handlaufs, nicht den Stufen.
7. Einzelhängung

Manchmal reicht ein einziger Druck. Ein großformatiges Stück, allein aufgehängt, schafft Fokus und Ruhe – nichts konkurriert um Aufmerksamkeit. Am besten für: über Sofas oder Betten, minimalistische Räume. Grundregel: fülle zwei Drittel der Wandbreite oder zentriere es über dem darunterstehenden Möbelstück.
Welche Methode passt zu dir?
Kleine Wand / Wenige Drucke
Reihenhängung oder symmetrische Hängung. Klar und proportional.
Große Wand / Viele Drucke
Salon-Stil oder Raster. Beide füllen große Flächen souverän.
Modern / Minimalistisch
Raster oder Einzelstück. Lass die Architektur atmen.
Eklektisch / Persönlich
Salon-Stil oder Treppenhängung. Umarme den Mix.
Alle unsere Drucke entstehen in unserem Berliner Studio mit archivfesten Pigmenttinten auf Materialien in Museumsqualität – Farbe und Qualität bleiben bei jeder Bestellung gleich, ganz gleich, welche Methode du wählst.
Buddha's Standpoint by Hilma af Klint
Japanese Azaleas by Ogawa Kazumasa
Cat in New York by Caroline Bonne Müller
Fresh Blue by Angelo Cerantola
Nenokuchi Lake by Hasui
Morning Sea at Shiribeshi by Hasui
Morning of Cape Inubo by Hasui
Ioridani Pass, Etchu by Hasui
Monograph Blue Flowers by amini54
Loving Couple by Treechild
Stark White Tree Trunk by Little Dean
Geometrics 2 by Jazzberry Blue
Flow 1 by Jazzberry Blue
Flow 2 by Jazzberry Blue
Bold Geometric Shapes and Vibrant Colors by Little Dean
Bold Geometric Shapes by Little Dean
Shinrin no miya by Hiroshi Yoshida
Hyakucho gafu, Pl.19 by Kono Bairei
Hyakucho gafu, Pl.27 by Kono Bairei
Yanagi ni shakkyo by Hiroshi Yoshida
Road to Nikko by Hasui 






