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Vincent van Gogh

Van Gogh schuf in zehn Jahren rund 900 Gemälde. Die Geschwindigkeit und Intensität dieser Arbeit sind in jedem Pinselstrich spürbar – gerichtet, bewusst, mit Gewicht. Sternennacht und Sonnenblumen kennt inzwischen jeder; die weniger gezeigten Werke – Olivenhaine, Weizenfelder bei Arles, von Japan inspirierte Pflaumenbäume – entfalten an der Wand oft die stärkere Wirkung.

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Was Van-Gogh-Drucke ausmacht

Van Gogh verstand Impasto und Textur als Bedeutungsträger, nicht bloß als Technik. Jeder Pinselstrich in seinem reifen Werk ist gerichtet und bewusst gesetzt – die wirbelnden Himmel der Sternennacht, die strahlenden Blütenblätter der Sonnenblumen, die rhythmischen Furchen in den Weizenfeldern von Arles. Diese körperliche Qualität macht seine Gemälde so unmittelbar wiedererkennbar – und sie ist es auch, die die Wahl des Druckformats ungewöhnlich wichtig macht.

Das Risiko bei Van Gogh ist die Überfamiliarity. Sternennacht und Sonnenblumen wurden so vielfach reproduziert, dass sie an einer Wand kaum noch auffallen können. Die weniger bekannten Werke – die Olivenhaine in Saint-Rémy, das für seinen Neffen gemalte Mandelblüte, die japanisch beeinflussten Pflaumenbäume – haben oft gerade deshalb mehr Wirkung, weil man sie nicht erwartet. Die Arles-Landschaften und Café-Szenen zeigen zudem eine andere Seite seines Schaffens: ruhiger, beobachtender, weniger von jener Intensität getrieben, die die späte Saint-Rémy-Periode prägt.

Seine Farbpalette ist wärmer und vielfältiger, als das gängige Bild vermuten lässt. Die Provence-Werke arbeiten mit Ockertönen, tiefen Blautönen und sonnigen Gelbtönen. Die frühere niederländische Periode ist dunkler und gedämpfter. Die späteren Werke aus Auvers-sur-Oise bringen eine kühlere, fast grünliche Palette ins Spiel.

Das richtige Format für Van-Gogh-Drucke wählen

Leinwand ist die natürliche Wahl für Van Gogh. Die Oberflächentextur unterstreicht die Pinselstrich-Qualität, die sein Werk definiert – auf Leinwand wirkt ein Druck wie Kunst und nicht wie Reproduktion. Leinwandbilder sind in 30×40cm, 50×70cm und 70×100cm erhältlich, optional mit Schattenfugenrahmen. Ein 70×100cm großes Leinwandbild der Sternennacht oder der Mandelblüte gibt der Komposition den nötigen Raum zum Atmen.

Auf Fine-Art-Papier sind Farbgenauigkeit und Tonwiedergabe schärfer – was den Zeichnungen, den grafischeren japanisch beeinflussten Studien und den Arles-Café-Szenen entgegenkommt, bei denen Linie und Detail zählen. Papierdrucke sind in A3, 50×70cm, 70×100cm und A0 erhältlich, mit Rahmen in Eiche, Schwarz oder Walnussbraun.

Schattenfugenrahmen in Eiche oder Walnussbraun ergänzen die warme Palette der Provence-Gemälde. Schwarze Rahmen passen zu den nüchterneren, ausdrucksstärkeren Kompositionen wie der Sternennacht.

Van-Gogh-Drucke kombinieren

Ein einzelner großer Van Gogh – besonders die Mandelblüte oder eine der Arles-Landschaften – kann einen Raum allein prägen. Bei Gruppenungen sorgt das Bleiben innerhalb einer Periode für eine stimmige Palette: Zwei oder drei Provence-Gemälde teilen dieselben sonnigen Gelb- und Blautöne.

Van Gogh bewunderte japanische Holzschnitte zutiefst, und ihr Einfluss zieht sich durch sein gesamtes Werk. Ein Van Gogh zusammen mit Drucken aus unserer Japan-Kollektion zu kombinieren – insbesondere mit Hiroshige, den Van Gogh direkt kopierte – ergibt eine historisch bedeutsame Kombination. Für eine postimpressionistische Zusammenstellung stöbere in unserer Claude Monet-Kollektion oder der umfassenderen Landschaftskollektion nach Werken, die dieselbe Aufmerksamkeit für Licht und Atmosphäre teilen.

Alle Drucke werden in unserem Berliner Studio mit archivierten Pigmenttinten hergestellt, die für über 100 Jahre ausgelegt sind.