Hasegawa Settei Kunstdrucke – Tuschezeichnung der Edo-Zeit
Hasegawa Settei (ca. 1819–1882) war ein japanischer Maler und Illustrator der späten Edo-Zeit, ausgebildet von seinem Vater Hasegawa Settan, einem der gefeiertsten Holzschnitt-Künstler seiner Epoche. In der Tradition seines Vaters arbeitete Settei mit Tusche auf Papier und Seide und pflegte den familiären Stil fein detaillierter Illustration – von Landschaftsszenen bis hin zu erzählenden Werken über das japanische Alltagsleben und die buddhistische Geschichte. Seine Zeichnungen verbinden die zarte Linienführung der traditionellen Tuschemalerei mit dem erzählerischen Blick eines Illustrators.
Bei Kuriosis reproduzieren wir Setteis Tuschearbeiten mit archivfesten japanischen Pigmenttinten, die auf eine Farbstabilität von über 100 Jahren ausgelegt sind. Fine-Art-Papierdrucke werden auf 225g-Mattepapier in den Formaten A3, 50×70 cm, 70×100 cm und A0 gefertigt – ein Format, das die feine Pinselarbeit und tonale Subtilität der Originale bewahrt. Leinwandbilder entstehen auf 400g Baumwollcanvas in den Größen 30×40 cm, 50×70 cm und 70×100 cm und verleihen dem organischen Charakter der Tuschearbeiten zusätzliche Textur. Als Rahmung stehen Eiche, Schwarz und Walnussbraun zur Wahl.
Linienführung und Erzählung in der Edo-Tradition
Setteis Illustrationen zeichnen sich durch selbstbewusste, fließende Pinselstriche und ein tiefes Verständnis der Komposition aus, das er von Generationen der Hasegawa-Maler geerbt hat. Seine Motive – Bambus, Felsformationen, Figuren aus buddhistischen Texten – vereinen dekorative Schönheit mit kultureller Bedeutung. Jede Zeichnung erzählt ihre Geschichte durch Geste und Linie, nicht durch Farbe.
Weitere japanische Tuschemalerei findest du bei Ishida Yutei, Ito Jakuchu, oder entdecke die gesamte Kollektion japanischer Kunstdrucke.
Über Kuriosis
Jeder Druck bei Kuriosis wird in unserem Berliner Studio selbst hergestellt – von der Farbkalibrierung bis zur Verpackung. Wir beziehen historische Kunstwerke aus Museumsarchiven, restaurieren und kalibrieren jedes Bild sorgfältig und drucken es anschließend mit museumswürdigen Materialien.