Antike Karten und Diagramme aus der großen Epoche der Kartografie – Seekarten, Weltkarten, astronomische Darstellungen und botanische Tafeln vom 17. bis 19. Jahrhundert. Dekorative Bordüren, handgezeichnete Details, die visuelle Sprache einer Welt, die noch entdeckt wurde.
Alte Karten sind ungewöhnliche Objekte: Sie waren Werkzeuge, die zu Kunstwerken wurden. Die Kartografen, die sie schufen – Blaeu, Ortelius, Mercator – verbanden wissenschaftliche Beobachtung, politisches Wissen und dekorativen Anspruch auf einem einzigen Blatt. Das Ergebnis sind einige der visuell reichsten Drucke in unserer Kollektion.
Die dekorativen Elemente sind das auffälligste Merkmal. Kompassrosen, Seeungeheuer in unerforschten Ozeanen, allegorische Figuren für die Kontinente, aufwendige Kartuschen in den Ecken. Das waren keine nachträglichen Verzierungen – sie waren Qualitätssignale, die die Güte der Quellinformationen und das Können der Werkstatt demonstrierten.
Die Kollektion umfasst vier verschiedene Kategorien. Weltkarten und Regionalkartografie – von Blaeus großem Atlas Major bis hin zu detaillierten Länderkarten des 17. und 18. Jahrhunderts. Nautische Seekarten – Küstendetails, Tiefenangaben, Hafenillustrationen. Astronomische Karten – Sternkarten, Himmelsgloben, Planetendiagramme. Naturkundliche Tafeln – botanische und zoologische Klassifikationsdiagramme, die die Grenze zwischen Wissenschaft und Dekoration verwischen.
Das richtige Format für Karten und Tafeln wählen
Karten und Tafeln sind von Natur aus grafisch – feine Details, präzise Linienarbeit, dekorative Ränder, die eine genaue Betrachtung lohnen. Fotokunstpapier ist die klare Wahl. Die glatte, matte Oberfläche bewahrt jede gravierte Linie, Textanmerkung und jedes dekorative Element mit der Schärfe, die die Originale erfordern. Papierdrucke sind in A3, 50×70 cm, 70×100 cm und A0 erhältlich, mit Rahmen in Eiche, Schwarz oder Walnussbraun.
In den größeren Formaten entfalten alte Karten ihre ganze Wirkung – bei 70×100 cm oder A0 kann man die Ortsnamen lesen, die Küstenlinien nachverfolgen und die ornamentalen Kartuschen in dem Maßstab bewundern, für den sie entworfen wurden. Eine raumhohe Weltkarte ist eine der wirkungsvollsten Einzellösungen für ein großes Zimmer.
Zur Rahmenwahl: Natürliche Eiche ergänzt die warmen, gereiften Töne der meisten historischen Karten. Schwarze Rahmen passen zu astronomischen Karten und wissenschaftlichen Diagrammen, wo der hohe Kontrast die Details schärft. Walnussbraun harmoniert gut mit Seekarten, die erdfarbene Farbpaletten haben.
Karten und Tafeln in Szene setzen
Große alte Karten wirken als Eyecatcher am besten in Arbeitszimmern, Bibliotheken und Homeoffices – Räumen, in denen Detailreichtum und intellektuelle Neugier zu Hause sind. Eine einzelne Weltkarte oder Himmelskarte kann eine Wand allein behaupten, ohne weitere Stücke zu benötigen.
Für Arrangements schafft ein Set regionaler Karten aus demselben Atlas eine stimmige Kollektion. Auch das Mischen verschiedener Kartentypen funktioniert: Eine Weltkarte neben einer astronomischen Karte neben einer Seekarte zeigt die Bandbreite kartografischer Kunst ohne visuelle Unruhe. Karten passen gut zu unseren Botanik-Postern und der Ernst Haeckel Kollektion – die gemeinsame Sprache wissenschaftlicher Illustration und dekorativer Präzision macht sie zu natürlichen Nachbarn.
Für verwandte Themen stöbere in unserer Astronomie-Poster Kollektion für Himmelskarten oder in der Charts-Kollektion für Klassifikationsdiagramme und wissenschaftliche Illustrationen.
Alle Drucke werden in unserem Berliner Studio mit Archiv-Pigmenttinten hergestellt, die für eine Haltbarkeit von über 100 Jahren ausgelegt sind.