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Wissenschaftliche Schaubilder und Lehrdrucke — botanische Klassifikationen, geologische Diagramme, vergleichende Flusskarten und historische Referenzillustrationen. Die Bildsprache wissenschaftlicher Dokumentation des 18. und 19. Jahrhunderts, in der systematische Beobachtung Darstellungen hervorbrachte, die kompositorisch so präzise sind wie jedes Gemälde.

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Was wissenschaftliche Tafeln als Kunst so besonders macht

Klassifikationstafeln entstanden im 18. und 19. Jahrhundert als eigenständiges visuelles Genre – systematische Anordnungen von Pflanzen, Tieren, Mineralien und Himmelskörpern, die zum Studium und als Nachschlagewerk gedacht waren. Die besten Beispiele verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit kompositorischer Intelligenz: Jedes Element ist auf Lesbarkeit hin platziert, das gesamte Blatt ästhetisch vereint – ohne dass dies die ursprüngliche Absicht war.

Was sie als Wandkunst so fesselnd macht, ist die Informationsdichte in einem geordneten Bildfeld. Eine geologische Tafel ist kein einzelnes Bild, sondern ein System aus Bildern – jedes Exemplar mit gleicher Sorgfalt gezeichnet, die Anordnung so bewusst gewählt wie bei einem Gemälde. Der Panoramic Plan of the Principal Rivers and Lakes etwa verwandelt geografische Daten in ein visuell eindrucksvolles Vergleichsdiagramm. Mrs. Beeton's Cheeses macht aus einer Haushaltsreferenz ein Raster präzise dargestellter Formen.

Die Kollektion umfasst auch zeitgenössische Werke im Tafelstil – Synthesizers von Florent Bodart etwa überträgt dieselbe systematische Bildsprache auf moderne Themen und schlägt so eine visuelle Brücke zwischen historischer Dokumentation und Grafikdesign.

Das richtige Format wählen

Für Tafeldrucke ist Kunstdruckpapier die erste Wahl. Die hohe Detaildichte, feinen Linien und typografischen Elemente, die wissenschaftliche Illustrationen auszeichnen, brauchen eine glatte Mattoberfläche, auf der jede Linie klar und präzise wirkt. Tafeln wurden für Papier entworfen – in diesem Format kommen sie am besten zur Geltung. Papierdrucke sind in A3, 50×70cm, 70×100cm und A0 erhältlich, mit Rahmen in Eiche, Schwarz oder Walnussbraun.

Die größeren Formate – 70×100cm und A0 – sind es, in denen Tafeldrucke erst richtig aufgehen. Die einzelnen Exemplare, Beschriftungen und diagrammatischen Details, die Tafeln so visuell reichhaltig machen, brauchen Größe, um vollständig lesbar und erlebbar zu sein. Schwarze Rahmen bieten die klarste Einfassung für informationsdichte Kompositionen.

Tafeldrucke kombinieren

Tafeldrucke lassen sich wunderbar mit unserer Kollektion historischer Karten und Tafeln kombinieren, in der dieselbe Epoche wissenschaftlicher Dokumentation vergleichbares Bildmaterial hervorgebracht hat. Für eine botanische Wandgestaltung lässt sich eine botanische Klassifikationstafel mit Drucken von Ernst Haeckel oder Ogawa Kazumasa verbinden – unterschiedliche Ansätze zur Naturdokumentation, aber dasselbe grundlegende Streben nach Präzision.

Eine einzelne große Tafel in einem Arbeitszimmer, einer Bibliothek oder einem Homeoffice wirkt zugleich dekorativ und intellektuell anspruchsvoll. Zwei oder drei Tafeln aus verschiedenen Disziplinen – Geologisches neben Botanischem neben Astronomischem – erzeugen einen Wunderkammer-Effekt, der die visuelle Schönheit systematischen Wissens feiert.

Für eine breitere Vintage-Ästhetik empfehlen wir unsere Vintage-Kollektion oder die wissenschaftlichen Drucke in unserer Botanik-Kollektion.

Alle Drucke werden in unserem Berliner Studio mit Pigmenttinten in Archivqualität hergestellt, die für eine Lebensdauer von über 100 Jahren ausgelegt sind.