Astronomie

Astronomie-Poster aus vier Jahrhunderten Himmelsbeobachtung – von Sternatlas und handgestochenen Sternbildkarten des 17. Jahrhunderts bis hin zu NASAs Jupiter-Fotografie. Die visuelle Geschichte unserer Versuche, das zu kartieren, zu messen und darzustellen, was jenseits der Atmosphäre liegt.

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Was astronomische Kunst auszeichnet

Die Astronomiekarte nimmt eine besondere Stellung in der Geschichte der bildenden Kunst ein – sie ist zugleich wissenschaftliches Dokument und dekoratives Objekt. Von Johann Bayers Uranometria aus dem Jahr 1603 bis zu Alexander Jamiesons Celestial Atlas von 1822 verbanden die besten astronomischen Illustrationen empirische Präzision mit außergewöhnlichem künstlerischem Anspruch. Sternbildfiguren wurden mit der Sorgfalt von Porträtmalern gezeichnet; Himmelssphären mit der technischen Meisterschaft von Kartografen gestochen.

November Meteors von Trouvelot hält die dramatische Schönheit eines Meteorschauers mit der Beobachtungsgenauigkeit und chromatischen Intensität fest, die die astronomische Illustration des 19. Jahrhunderts geprägt hat. Map of the Stars - North Pole zeigt den nördlichen Sternenhimmel als vollständiges visuelles System – jeder Stern eingetragen, jedes Sternbild verbunden. Solar System bietet einen diagrammatischen Überblick über die Anordnung der Planeten, während Anatomie de Saturn Apollo die technische Illustration auf die spezifische Mechanik der Raumfahrt anwendet. Jupiter Blues von NASA steht am zeitgenössischen Ende des Spektrums – Satellitenaufnahmen, die Planetenoberflächen mit einer visuellen Intensität zeigen, die keine Illustration erreichen könnte.

Die Kollektion reicht von handgestochenen Kupferplatten bis hin zu Satellitenbildern, doch der visuelle Antrieb bleibt derselbe: der Wunsch, das Unsichtbare sichtbar zu machen und den Kosmos durch das Bild begreifbar zu gestalten.

Das richtige Format wählen

Feinkunstpapier ist die erste Wahl für astronomische Illustrationen und Karten. Die feinen Stichdetails, zarten Linien und präzisen typografischen Elemente historischer Sternkarten kommen auf einer glatten, matten Oberfläche am besten zur Geltung, auf der jedes Detail klar lesbar ist. Papierprints sind in A3, 50x70cm, 70x100cm und A0 erhältlich, mit Rahmen in Eiche, Schwarz oder Walnussbraun. Schwarze Rahmen passen zu dunkleren, dramatischeren Kompositionen; Eiche ergänzt die wärmeren, antik anmutenden Karten.

Die größeren Formate – 70x100cm und A0 – eignen sich besonders für Sternkarten und Himmelskarten, bei denen die Informationsdichte Raum braucht, um vollständig lesbar und visuell wirkungsvoll zu sein.

Astronomie-Prints kombinieren

Ein Paar Himmelskarten – etwa Map of the Stars zusammen mit Solar System – ergibt eine eindrucksvolle Studienwand, die die dekorative Schönheit historischer wissenschaftlicher Illustration mit echtem Informationsgehalt verbindet. Ein Beobachtungsbild von Trouvelot sorgt für visuelle Abwechslung innerhalb desselben himmlischen Themas.

Astronomie-Prints lassen sich gut mit unserer Diagramme-Kollektion kombinieren, in der dieselbe Tradition wissenschaftlicher Illustration vergleichbares visuelles Material hervorgebracht hat. Für eine breiter angelegte wissenschaftlich geprägte Wand eignen sich auch Prints von Ernst Haeckel, dessen biologische Illustrationen denselben Anspruch des 19. Jahrhunderts teilen, wissenschaftliche Präzision als Kunst zu verstehen. Die historischen Himmelskarten schließen an unsere Antikenkartenkollektion an und passen zu anderen historischen Dokumenten in unserer Vintage-Kollektion.

Alle Prints werden in unserem Berliner Studio mit Pigmenttinten auf Archivqualität gedruckt, die für eine Haltbarkeit von über 100 Jahren ausgelegt sind.